Punkt- und Pixeldichte schnell erklärt: Was bedeutet DPI?

Lesezeit: 4 Minuten Autor: Thomas Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Wer mit Bildern zu tun hat, stolpert irgendwann über den DPI-Wert: Wir erklären, was die Punktdichte bedeutet und wie viel DPI für welche Bilder und Fotos benötigt werden.

Einen Werbeflyer mit verpixelten Bildern hatte jeder schonmal in der Hand – das passiert nicht nur Lieferdiensten und kleinen Unternehmen, sondern auch großen Firmen. Meist liegt der Fehler dabei an einem zu geringen DPI-Wert (DPI steht für Dots per Inch, also Bildpunkte pro Zoll) und somit einer zu kleinen Punktdichte. Das Problem: Am Bildschirm ist es nicht erkennbar, ob der DPI-Wert für den Druck zu klein ist oder ausreicht, das hängt nämlich allein von der Auflösung des Bildes ab – wir erklären, warum das so ist, wofür DPI-Werte genau gut sind und haben ein paar DPI-Zahlen zusammengetragen, an denen du dich für Druckprojekte und Internet-Anwendungen orientieren können. Im Printbereich sagt der DPI-Wert aus, wie viele Punkte ein Druck bzw. eine Druckmaschine pro Zoll schafft.

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Wofür ist der DPI-Wert gut?

Wie schon angedeutet, ist die Punktdichte vor allem im Printbereich wichtig, also etwa beim Druck von Magazinen und Zeitungen, Broschüren, Flyern oder Werbeplakaten. Anders als beim digitalen Bild werden Größen beim (analogen) Druck nicht in Pixel sondern metrisch oder eben in Zoll angegeben. Die Dots per Inch sind quasi die Umrechnungsgröße vom Digitalbild auf das gedruckte Bild.

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Ein Druckbild besteht aus vielen kleinen Punkten – je feiner das Punktraster, desto größer muss auch die Punktdichte sein. Ist der DPI-Wert nicht ausreichend, wird die mögliche Druckauflösung nicht ausgenutzt und das gedruckte Bild wirkt unter Umständen unscharf oder, wie in unserem Flyer-Beispiel: verpixelt. 

Als guter Standard für druckbare Dateien gilt eine DPI-Auflösung von 300 – je nach Vorhaben macht unter Umständen aber auch eine größere Punktdichte Sinn, wie du unserer Tabelle entnehmen kannst:

Welche Rolle spielt die Punktdichte im Internet?

Im Internet, bzw. bei digitalen Bildern im Allgemeinen, zählt allein die Größe des Bildes, DPI spielen hier keine Rolle: Ein Bild mit der Größe 800 x 600 wird auf einem 24-Zoll großen Bildschirm mit Full-HD-Auflösung (1080 x 1920 Pixel) größer dargestellt als auf einem gleichgroßen Bildschirm mit 2K-Auflösung (2048 x 1080 Pixel). Der Grund: Auf Bildschirmen zählen nur Pixel – ist die Bilddatei also 800 Pixel breit und 600 Pixel hoch, werden auf dem Bildschirm dafür auch genau 800 und 600 Pixel genutzt. Die Bildschirme holen also jeweils die maximale Qualität aus den vorhandenen Bildinformationen heraus; ganz egal, wie groß die im Bild hinterlegte Punktdichte ist.

Die Bildschirmauflösung von modernen Bildschirmen wird immer größer. Je höher die Pixeldichte, desto kleiner wird ein und dasselbe Bild dargestellt.

Ungeachtet dessen werden für Bilder im Internet seit vielen Jahren 72 dpi empfohlen, das rührt vermutlich daher, dass der Macintosh 1984 tatsächlich eine Auflösung von etwa 72 dpi (bzw. ppi – Pixels per Inch) hatte: neun Zoll großer Bildschirm, Auflösung von 512 mal 324 Pixel. Ginge es danach, müssten Web-Bilder heute eine weit höhere Punktdichte aufweisen.

Da sich 72 dpi als Standard für Web-Bilder etabliert hat, empfehlen wir diesen Wert dennoch für deine Internetdateien zu verwenden. Auch wenn ein anderer Wert praktisch keine Auswirkungen auf die (digitale) Qualität des Bildes hätte.

Beste Strategie: Original behalten

Solltest du Bilder und Fotos später gegebenenfalls noch für den Druckbereich nutzen wollen, empfiehlt es sich, Originale mit einem voreingestellten Wert von 300 dpi im Bilderpool abzulegen. Für die Nutzung im Internet solltest du dann eine separate Datei erzeugen, die genau der benötigten Auflösung in Pixeln entspricht. Hochaufgelöste Originaldateien solltest du lieber nicht für Webseiten verwenden, da die Bildgröße direkten Einfluss auf die Ladezeit einer Seite und damit auch die Bewertung in Suchmaschinen wie Google hat. Seiten mit großer Ladezeit werden etwa bei Google in der Ergebnisliste weiter hinten platziert.

Nutzt du als Bildverwaltung pixx.io, sparst du bei diesem Vorgang bereits eine Menge Arbeit und Zeit: Medien werden hier nämlich immer in Originalauflösung abgespeichert und können so den Vorlagen entsprechend direkt für die Verwendung im Internet oder für andere Anwendungen im richtigen Format und auch mit dem passenden DPI-Wert heruntergeladen werden.

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Thomas
Thomas

Als Games-Redakteur hat Thomas schon früh gelernt, spannende Texte SEO-konform zu schreiben. Das hat ihn letztlich auch zu pixx.io geführt, wo er schnell weitere Aufgaben im Digitalmarketing übernommen hat. Heute macht er Business Intelligence und kümmert sich um Prozesse. Privat ist er beim Zocken geblieben. Und wenn das Wetter schön und der Berg nicht zu groß ist, geht er auch mal wandern.

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