Pinterest: 5 Schritte zum erfolgreichen Pin

Lesezeit: 5 Minuten Autor: Chris Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Pinterest eignet sich hervorragend fürs Online-Marketing. Wir erklären, wie du das Interesse der Nutzer weckst und wie erfolgreiche Pins aussehen.

Die Frage nach der Gestaltung eines erfolgreichen Beitrages auf Pinterest beantworten die Macher der kreativen Bildersuchmaschine in einem eigens zu diesem Thema produzierten Video wie folgt: “The best performing pins have three things in common: They’re beautiful, interesting, and actionable”. Klingt einleuchtend, oder? Doch wenn wir ehrlich sind hilft uns dieses Statement bei dem tatsächlichen Erstellen eines Marketing-Pins herzlich wenig.

Denn Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, die Interessen der User unterscheiden sich massiv und nicht jedes Produkt bietet die Möglichkeit zur Interaktion. Da sich im Kern dieser “marketing-philosophischen” Aussage dennoch viel Wahrheit verbirgt, haben wir den Satz für dich analysiert und daraus eine schrittweise Anleitung zum Erstellen erfolgreicher Pins entwickelt:

Think positive!

Schönheit wird in der Wissenschaft häufig durch Symmetrie und gleichmäßige Proportionen bestimmt. Mindestens genauso wichtig sind jedoch positive Emotionen. Ein freundliches Lächeln oder ein mitreißendes Lachen lösen genau diese Gefühle aus und lassen uns unser Gegenüber attraktiver wahrnehmen. Ähnlich verhält es sich auch mit der Wirkung von Beiträgen im Social-Web. Ein ansprechendes Design, das durch den gezielten Einsatz von Formen und Farben die visuellen Rezeptoren der User anspricht, kann genauso positive Assoziationen hervorrufen wie eine emotionale und bejahende Beschreibung des Gezeigten. Pinterest ermöglicht es sowohl visuell als auch durch den Einsatz von Grafiken und Text diese positiven Emotionen in seinen Pins zu transportieren.  Verwende daher bei der Gestaltung eines Pins vor allem helle Farben und formuliere den beschreibenden Text möglichst positiv.

Expertentipp: als besonders erfolgreich haben sich auf Pinterest Beiträge mit einem problemlösenden Ansatz erwiesen!

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Zeit sparen und den Wiedererkennungswert fördern

Da Pinterest für die Verwendung auf mobilen Endgeräten optimiert ist solltest du für deine Pins stets ein Hochformat im Verhältnis 2:3 wählen, dessen Auflösung 1000×15000 Pixel beträgt. Hochformatige Beiträge werden größer dargestellt, nehmen somit mehr Platz auf der Seite ein und verdrängen kleinere, weniger optimierte Pins. Wenn du ein entsprechendes Format in deinem Grafikprogramm als Vorlage speicherst und zudem mit deinem Styleguide, also den wichtigsten Elementen deines Corporate Designs wie Farbe, Schriftart oder Logos verbindest, sparst du bei der Erstellung neuer Pins viel Zeit und garantierst zudem einen hohen Wiedererkennungswert deiner Beiträge. Gerade wenn du regelmäßig neue Pins posten willst, wirst du um eine entsprechende Optimierung deiner Prozesse nicht herum kommen.

pixx.io rät: ordne Textelemte oder Overlays zudem in der oberen oder mittleren Bildhälfte an. Da Pinterest als fortlaufender Feed gestaltet ist, kann der untere Teil eines Pins vom Bildschirmrand abgeschnitten werden.

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Liebe auf den ersten Blick

Pinterest ist ein Eldorado für Design-Liebhaber und Perfektionisten. Es gibt nur wenige Suchbegriffe die keine Pins ans Tageslicht fördern, die für sich genommen bereits als Designobjekt durchgehen würden. Was im ersten Moment vielleicht einschüchternd klingt, kannst du dir auch ganz leicht selbst zunutze machen:

Verwenden Fotos! Gerade bei der Darstellung von Produkten solltest du auf eine visuelle Präsentation nicht verzichten. Achte dabei jedoch stets auf die Hochwertigkeit der Aufnahmen, die Zentrierung des Produkts im Fokus des Bildes und die Verwendung heller, freundlicher und kräftiger Farben. Da Pinterest wie bereits angesprochen vor allem hochformatige Beiträge fördert, kannst du auch mehrere Varianten, Perspektiven und Anwendungsbeispiele eines Produkts abbilden und als fortlaufende Bilderserie von oben nach unten aneinanderreihen. Dies lässt deinen Pin nicht nur mehr Platz im Feed einnehmen, sondern fördert zudem die Idee von Pinterests als Ideengeber und Entscheidungshilfe.

Der Grafiker weiß: weniger ist manchmal mehr! Gerade bei textlastigen Pins oder Infografiken solltest du auf verspielte Elemente verzichten. Reduziere deine Pins auf eine Kernbotschaft, stelle diese zentriert dar und verwende die wichtigsten Elemente deines Corporate Designs. Beauftrage zudem wenn möglich immer einen Profi mit der Gestaltung deiner Pins. Nutze zudem hochwertige Mode- oder Einrichtungsmagazine für deine Inspiration.

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Bei all den Bildern nicht den Text vergessen!

Auch wenn Pinterest als kreative Bildersuchmaschine zu verstehen ist und sich bei seinen Algorithmen vor allem auf Verfahren der visuellen Wiedererkennung stützt, werden auch klassische SEO-Ansätze wie Keywords, Verschlagwortung und Bildbeschreibungen berücksichtigt. Nutze daher alle Möglichkeiten einen Pin suchmaschinenoptimiert zu beschreiben. Dies beginnt bereits bei der Benennung eines zu verwendenden Fotos. Dateinamen wie “IMG_001” werden von Suchmaschinen nicht berücksichtigt. Enthält der Dateiname aber bereits eine Beschreibung des Produkts oder in diesem Zusammenhang häufig gesuchte Keywords, kann dies bereits zu einer höheren Listung im Pinterest Feed führen.

Übrigens: mit pixx.io lassen sich Dateinamen ganz einfach automatisiert umbenennen und verschlagworten!

Neben einer präzisen Erläuterung des abgebildeten Produkts und prägnanten Keywords, sollte deine Pin-Beschreibung zudem eine konkrete Handlungsaufforderung enthalten. Diese “Calls to Action” oder kurz “CTA” fördern nicht nur die Reichweite deines Pins, sie können auch dabei helfen den User von seiner Ideenfindung auf Pinterest zu einer konkreten Kaufabsicht deines Produkts zu führen. Wenn möglich sollte ein Marketing-Pin daher immer auch einen Link zu deiner Website oder einem Onlineshop enthalten. Versetze dich bei der Suche nach Keywords zudem in die Lage deiner potenziellen Kunden. Überlege dir 3-5 Suchbegriffe die dein Produkt möglichst genau beschreiben und nochmal so viele die direkt damit zusammenhängen. Die Ergebnisse sollten sich in deiner Pin-Beschreibung wiederfinden.

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Rich Pins – nicht nur eine Bereicherung für den Nutzer.

Gerade wenn du Pinterest für Marketingzwecke nutzen möchtest, solltest du die Funktion der sogenannten “Rich Pins” kennen. Hierbei werden gewöhnliche Pins um, für den Nutzer wertvolle Metadaten, Autoreninformationen, Überschriften und Beschreibungen ergänzt und höher im Feed platziert. Die Metadaten werden von einer verlinkten Website ausgelesen und aktualisieren sich automatisch. Aktiviere also einen “Product Rich Pin” auf Pinterest, der mit Preisinformationen, Verfügbarkeit oder dem Link zu einem Webshop verknüpft ist, passen sich diese Informationen automatisch der letzten Aktualisierung auf deiner Website oder des Webshops an. Für die Bereiche Mode und Interior enthalten Product Rich Pins zudem Empfehlungen für ähnliche Angebote.  

Die sogenannten “Artikel Rich Pins” eignen sich vor allem für Content-lastige Beiträge oder das Bewerben der eigenen Homepage oder eines Blogs. Diese Pins werden leicht vergrößert Dargestellt, enthalten einen auffällig fett gedruckten Beitragstitel, Informationen über den Autor sowie eine ausführliche Kurzbeschreibung und den Link zum vollständigen Beitrag. Die Chance den Kunden mit diesen zusätzlichen Informationen zu einem Klicks zu bringen sind deutlich höher als bei einem Standard-Pin.

Eine Beschreibung für das Implementieren eines Rich-Pins findest du hier: https://developers.pinterest.com/docs/rich-pins/overview/

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Chris
Chris

Wenn ich mal nicht für den Blog schreibe, liebe ich es zu fotografieren!

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