Blaue Stunde: 7 Tipps für atemberaubende Fotos

Lesezeit: 3 Minuten Autor: Thomas Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Die Lichtverhältnisse während der blauen Stunde sind einzigartig. Nutze diese stimmungsvollen Momente und schießen einzigartige Fotos, die mit unseren 7 Tipps garantiert gelingen.

„Die blaue Stunde“ – davon mag der ein oder andere Fotografiebegeisterte schon einmal gehört haben. Doch was ist das genau? Im Prinzip handelt es sich hierbei um die Zeit zwischen Dämmerung und Nacht, in der das sogenannte „Available Light“, also das verfügbare Licht der Sonne, sich verringert.

Das orange-gelbe Licht der Sonne und das tiefe Blau der Dämmerung harmonieren perfekt. Kein Wunder: Dabei handelt es sich ja auch um Komplementärfarben. Denselben Effekt hat es auch, wenn man das Blau der Dämmerung mit warmweißer Straßenbeleuchtung kombiniert. Frühaufsteher können die blaue Stunde auch morgens ausnutzen.

Wann ist die blaue Stunde? Mit diesem Tool berechnest du die Zeit schnell und einfach!

Mit dem Dämmerungsrechner von JeKoPhoto kannst du dir die Zeit der blauen Stunde am Wunschort ganz einfach ausrechnen lassen: Der Rechner muss nur mit einem gewünschten Ort und einem Monat gefüttert werden und spuckt dann eine Tabelle aus, die neben Datum, Sonnenauf- und -untergangszeiten auch die Dauer der blauen Stunde morgens und abends anzeigt. Denn: Die blaue Stunde dauert, anders als man bei dem Namen vermuten mag, gar nicht eine Stunde.

RAW-Format nutzen

Das RAW-Format speichert Bilder im Original ab. Das heißt: Alle Informationen eines Fotos bleiben erhalten. Das sorgt zwar für große Dateien, ermöglicht aber maximale Flexibilität bei der Nachbearbeitung, zum Beispiel für die Rauschunterdrückung oder die Belichtungskorrektur. Und das ohne dass ein großer Qualitätsverlust entsteht. Für komplexe Bilder, wie Fotos, die während der blauen Stunde geschossen wurden, ist das ein großer Vorteil.

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HDR-Fotos für kontrastreiche Bilder

Nutze die Möglichkeit, HDR-Fotos zu schießen. Vor allem bei Low-Light-Umgebungen liefert die Zusammensetzung von Fotos mit unterschiedlichen Belichtungen manchmal spektakuläre Ergebnisse.

Stativ nutzen

Je länger die Belichtungszeit, desto größer die Gefahr, dass die Bilder verwackelt sind, zumindest wenn sie frei Hand geschossen werden. Fotos in der blauen Stunde benötigen häufig vergleichsweise lange Belichtungszeiten, damit das Ergebnis stimmt (siehe Punkt 7). Nutze daher ein Stativ, damit nichts verwackelt. Kein Stativ zur Hand? Dann stelle die Kamera auf einem festen Untergrund ab, etwa einem Tisch, einer Mauer oder einem Autodach. Wenn du auch noch einen Fernauslöser nutzt und bei einer Spiegelreflexkamera die Spiegel-Vorauslösung verwendest, verwackelt garantiert nichts.

Weitwinkel-Objektiv mitnehmen

Die blaue Stunde eignet sich besonders, um Bilder mit großen Ausschnitten zu machen (Landschaften, Häuser, Skylines, …). Als Objektiv empfiehlt sich entsprechend ein Weitwinkelobjektiv.

Mit diesen Kameraeinstellungen gelingen Fotos in der blauen Stunde

Stelle den Bildstabilisator aus, wenn du ein Stativ verwendest oder die Kamera einen festen Untergrund hat, stelle den ISO-Wert zunächst auf 100, um ein körniges Bild zu vermeiden und drehe die Blendenzahl auf zwischen f8.0 und f11.0, damit der Hintergrund scharf bleibt. Fokussiere manuell, der Autofukus ist bei wenig Licht eher schlecht zu gebrauchen.

Die perfekte Belichtungszeit für Fotos in der blauen Stunde

Taste dich an die perfekte Belichtungszeit heran: Wähle zunächst eine Belichtungszeit zwischen einer und zwei Sekunden und erhöhe die Zeit, wenn das Ergebnis zu dunkel ist. Senke die Belichtungszeit, wenn das Bild zu hell ist.

Lasse dir die Zeit, die du brauchst, um die optimalen Einstellungen (Punkt 6 und 7) herauszufinden, dann steht dem perfekten Foto in der blauen Stunde steht nichts mehr im Weg. Suche dir einfach deine Blaue-Stunde-Hotspots und beherzige unsere Tipps und schon schießt auch du Fotos mit atemberaubender Lichtstimmung.

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Thomas
Thomas

Als Games-Redakteur hat Thomas schon früh gelernt, spannende Texte SEO-konform zu schreiben. Das hat ihn letztlich auch zu pixx.io geführt, wo er schnell weitere Aufgaben im Digitalmarketing übernommen hat. Heute macht er Business Intelligence und kümmert sich um Prozesse. Privat ist er beim Zocken geblieben. Und wenn das Wetter schön und der Berg nicht zu groß ist, geht er auch mal wandern.

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