3 Profi-Tipps, mit denen du sofort bessere Fotos schießt

Lesezeit: 3 Minuten Autor: Thomas Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Gute Fotos und Schnappschüsse zu machen, ist nicht schwer. Man muss nur wissen wie: Beachtest du diese drei Regeln wirst du sofort bessere Bilder machen. 

Johanna hat einen echten Traumurlaub hinter sich und zur großen Fotosession geladen, um das erlebte mit Freunden zu teilen. Doch der Funke wollte einfach nicht auf ihre Gäste überspringen – und das obwohl Johanna die geborene Entertainerin ist. Die Schlussfolgerung: Es musste an den Fotos liegen – zu viele, viel zu oft gedankenlos drauf los fotografiert.

Dabei ist es so einfach, gute Bilder zu schießen – auch ohne teures Equipment: Wer sich vor dem Druck auf den Auslöser Gedanken über Motiv, Perspektive und den Bildausschnitt macht, verbessert seine Fotos sehr schnell.

Seit Johanna diese drei Tipps verinnerlicht hat, nimmt die Qualität ihrer Fotos kontinuierlich zu. Sie blickt nun voller Vorfreude auf ihren nächsten Traumurlaub – und die nächste Fotosession.

Die gewählte Perspektive spricht Bände

Denke über die Perspektive deines Fotos nach. Fotografierst du etwas von unten, wirkt das Motiv groß und mächtig, von oben eher klein. Lichte Personen daher am besten auf Augenhöhe ab, außer du willst einen der eben genannten Effekte absichtlich herbeiführen.

Gebäude und Architektur müssen ohne Hilfsmittel wie Drohnen wohl oder übel von unten fotografiert werden. Macht aber auch nichts, meist vermitteln die Bilder auch die tatsächliche Größe der Bauwerke. Gebäude erleichtern die Arbeit mit Linien und Rastern, die für eine gute, schräge Perspektive oder auch für Fotos aus der Frontalansicht erforderlich ist. 

Hast du Mut, Regeln der Perspektive auch mal absichtlich zu brechen: Lasse Kleines groß erscheinen oder Großes Klein. Begebe dich zum Beispiel mal auf Bodenebene und schieße Fotos einer kleinen Kapelle oder eines Kindes. Beides wird auf deinen Bildern riesig erscheinen.

Das Motiv im richtigen Format und mit dem richtigen Bildausschnitt präsentieren

Stellst du dir die Frage, ob du dein Motiv im Hoch- oder Querformat besser zur Geltung kommt und inwiefern du den Zoom der Kamera bzw. des Objektivs nutzt. Ist links und rechts des Hauptmotives womöglich mehr Interessantes zu sehen, also darüber und darunter? Gibt es so oder so vielleicht eine bessere Gesamtkomposition?

Nutzt du den Zoom, um störende Elemente auszublenden. Scheue auch nicht davor zurück, dich auf das Motiv zuzubewegen oder den Blickwinkel etwas zu verändern, um es im besten Licht dastehen zu lassen.  Das Motiv sollte sich nicht exakt in der Bildmitte befinden, so machst du das Bild räumlicher.

Achte für die Räumlichkeit auch auf Symmetrie, suche Objekte wie Bäume, Straßen oder Gebäude, die eine Struktur bilden. Spiegelt sich etwas im Wasser? Wunderbar, rauf damit aufs Foto!

Die Leserichtung von links nach rechts ist so tief in uns verankert, dass sie auch die Betrachtung eines Bildes leitet. Nutze also bewusst Linien und Rasterpunkte, um den Blick des Betrachters zu lenken – Gebäude sind dafür ideal geeignet). Während vertikale Linien uns verwirren und häufig so wirken, als würden sie ein Bild teilen, wirken horizontale Linien eher vertraut.

Der Goldene Schnitt macht das Foto rund

Der Goldene Schnitt ist der Klassiker unter den Foto-Tipps. Er besagt, dass das Motiv im Seitenverhältnis 1:1,618 platziert werden sollte. Irgendetwas sorgt dafür, dass wir dieses Verhältnis als harmonisch empfinden. Einfach umsetzen lässt sich der Goldene Schnitt, wenn das Bild mit zwei horizontalen und zwei vertikalen Linien in 9 gleich große Quadrate unterteilt wird. Wichtige Objekte sollten nun auf einer der Rasterlinien platziert werden.

Du kannst dir die Rasterlinien auf vielen Kamerabildschirmen und Smartphones einblenden lassen, das vereinfacht die Umsetzung des Goldenen Schnitts.

Bonus-Tipp: Blitz sparen

Du kennen das, wenn es auf den Tribünen bei Konzerten oder Fußballspielen blinkt und blitzt. Das ergibt zwar für den Betrachter ein schönes Bild, nicht aber für den Fotografen, der das Blitzlicht einsetzt. Denn der Blitz ist in diesem Fall komplett überflüssig, wenn nicht sogar kontraproduktiv.

Bereits semi-professionelle Kameras sind mit den passenden Motiven äußerst lichtstark. Das heißt: Auch in Szenerien mit künstlicher Beleuchtung machen die Geräte gute Bilder, ein Blitz ist hier häufig nicht notwendig. Ohne Blitz sehen viele Bilder, die bei eher schwummrigen Licht geschossen wurden zudem viel stimmungsvoller und authentischer aus, als mit Blitzlicht. Moderne Smartphone-Kameras sind im Übrigen ebenfalls sehr lichtstark und können Wackler und Bildstörungen schnell softwareseitig ausbügeln.

Generell solltest du also eher sparsam blitzen. Der Blitzeinsatz empfiehlt sich immer dann, wenn das Umgebungslicht nicht mehr für ein scharfes Bild ausreicht oder der Blitzeffekt gewünscht ist. Bei aufsetzbaren Blitzen kann das Licht zudem senkrecht nach oben oder schräg oben gestellt werden, sodass primär die Decke beleuchtet wird, wodurch eine indirekte Beleuchtung entsteht, im Freien funktioniert das freilich nicht.

Für den Tribünenfotografen heißt das also: Blitzlicht aus, dann kann sich die Kamera auf das beleuchtete Geschehen konzentrieren – und um das geht es ja, wenn du nicht gerade ein Selfie schießen willst. Der Blitz hingegen lenkt den Fokus, wenn es blöd läuft, auf die Haarpracht des Vordermannes oder legt in Kombination mit Kunstnebel einen weißen Schleier über das Motiv.

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Thomas
Thomas

Als Games-Redakteur hat Thomas schon früh gelernt, spannende Texte SEO-konform zu schreiben. Das hat ihn letztlich auch zu pixx.io geführt, wo er schnell weitere Aufgaben im Digitalmarketing übernommen hat. Heute macht er Business Intelligence und kümmert sich um Prozesse. Privat ist er beim Zocken geblieben. Und wenn das Wetter schön und der Berg nicht zu groß ist, geht er auch mal wandern.

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